Bei Entstehungsbränden, schnellen Brandausbrüchen oder Fahrzeugbränden kommt es darauf an, ein Gerät zu haben, das reaktionsschnell, übersichtlich und anpassungsfähig ist. Die AWG Turbo-Strike 150 HPhohlstralrohr mit variablem Durchfluss (LDV) und Hohlstrahl wurde fürSchnellangriffsgeräte und den Einsatz auf Schlauchtrommeln entwickelt und bietet eine Auswahl an Durchflussraten, die es ermöglichen, die Aktion an das Ziel anzupassen (Angriff, Schutz, Kühlung), ohne dass die Ausrüstung gewechselt werden muss.
Die richtige Wahl der hohlstralrohr für den Erstangriff
Diese Konfiguration ist besonders relevant für die SDIS-Problematik vor Ort: schnelle Umsetzung, reproduzierbare Einstellungen und explizite technische Daten, um die Standardisierung eines Geräteparks (Geräte, Haspeln, Einsatzpakete) zu erleichtern.
Wichtigste Daten :
- Wählbare Durchflussmengen: 20/40/100/150 L/min(bei 6 bar)
- Strahleinstellung: 0-120° (geraderStrahl bis gestreuter Strahl)
- Maximaler Druck: 40 bar (HP / PN je nach Ausführung)
- Konformität: DIN EN 15182-4
- Materialien: eloxiertes Aluminium, Polyamid (Griffe/Bumper)
- Schablone: 245/100/230 mm - Gewicht: 1,3 kg (ohne Anschlussstück)
Strahleinstellung 0-120°: Angriff, Schutz und Kühlung
Der gerade Strahl wird in der Regel für eine gezielte und präzise Wirkung gesucht. Der von 0 bis 120° einstellbare Streustrahl ist nützlich, wenn das Ziel zur Deckung, zum Schutz oder zur Kühlung exponierter Elemente wird. Die stufenlose Einstellung ermöglicht es, die Form des Sprühstrahls an die sich verändernde Situation anzupassen, wobei die Konsistenz der gewählten Durchflussmenge erhalten bleibt.
Technische Daten: Hauptversion (BSP G2" AG)
| Element |
Spezifikation |
| Eingang |
BSP G2" AG |
| Durchflussmengen (bei 6 bar) |
20 / 40 / 100 / 150 L/min |
| Jet |
0-120° |
| Maximaler Druck |
40 bar |
| Gewicht (ohne Anschlussstück) |
1,3 kg |
| Abmessungen (L/B/H) |
245 / 100 / 230 mm |
| Materialien |
Eloxiertes Aluminium, Polyamid |
| Norm |
DIN EN 15182-4 |
Anschlussvarianten: Vergleichstabelle (GFR / BSP / SYM)
Die Durchflussleistung ist identisch; die Entscheidung beruht hauptsächlich auf dem Anschlussstandard, dem Betriebsdruck (PN16/PN40) und der Ergonomie (Gewicht / Schablone).
| Ref. MMF |
Anschl. |
Betriebsdruck |
HP |
| 41345 |
GFR DN20 F |
PN16 |
|
| 41309 |
1" BSP F |
PN40 |
HP |
| 41365 |
GFR HP DN20 F |
PN40 |
HP |
| 41372 |
SYM DN25 |
PN16 |
|
Hochdruck PN40: Kompatibilitäten und Kohärenz des Parks
Die Integration von PN16- und PN40-Ausrüstungen in denselben Bestand ist möglich, vorausgesetzt, man denkt über die gesamte Kette nach: Der zulässige Gesamtdruck bleibt durch das Glied mit dem niedrigsten PN (Schläuche, Kupplungen, Zubehör) begrenzt. In einer SDIS- oder Industrielogik beruht die Betriebszuverlässigkeit auf der Standardisierung, wo dies möglich ist, oder auf einer klaren Segmentierung der Chargen (PN16 vs. PN40) mit kontrollierten Kompatibilitätsregeln.
Zubehör: schaumstoffspitze GR1 und Komplementarität
Der schaumstoffspitze GR1 für DMR 150 (Ref. MMF 41362) ermöglicht eine Erweiterung der Verwendungsmöglichkeiten auf gängige Schaumanwendungen. Der Schaumgrad soll je nach Einstellung zwischen Vollstrahl und Sprühstrahl von 0 bis 20 einstellbar sein, wobei die Anwendung durch Einrasten/Verriegeln schnell zu bewerkstelligen ist.
FAQ: Anschluss, Durchflussmengen und Strahlform
- Welche Version wählen Sie je nach Ihrem Anschlussnetz?
Die Wahl richtet sich zunächst nach dem vorhandenen Anschlussstandard (GFR DN20F, SYM DN25, BSP 1", usw.) und dann nach dem erwarteten Betriebsdruck (PN16 oder PN40). Bei einer Hochdruckkonfiguration sollten Sie die PN40-Varianten bevorzugen, um die Einheitlichkeit zu wahren.
- Die Durchflussraten 20/40/100/150 L/min werden bei welchem Druck angegeben?
Sie werden bei 6 bar (Referenzdruck) angegeben. In der Praxis variiert der Durchfluss je nach verfügbarem Druck und den Druckverlusten, die mit dem Schlauch, den Anschlüssen und dem Zubehör verbunden sind.
- Wann sollte man vom geraden auf den gestreuten Strahl (0-120°) umschalten?
Der gerade Strahl eignet sich für einen gezielten Angriff. Der gestreute Strahl ist nützlich, wenn das Ziel zur Deckung, zum Schutz oder zur Kühlung wird. Die stufenlose Einstellung ermöglicht es, die Form des Strahls an das Szenario anzupassen, ohne die Ausrüstung zu wechseln.
- Kann man eine hohlstralrohr PN40 in einen Bestand integrieren, der PN16 umfasst?
Ja, vorausgesetzt, man denkt über die gesamte Kette nach: Der zulässige Gesamtdruck bleibt durch das Glied mit dem niedrigsten PN begrenzt. Um das Fehlerrisiko zu verringern, empfiehlt es sich, den Bestand zu standardisieren oder die Chargen PN16 und PN40 klar voneinander zu unterscheiden.
- Welchen Nutzen hat der schaumstoffspitze GR1 auf einem hohlstralrohr Mehrzweckgerät?
Der schaumstoffspitze GR1 (Ref. MMF 41362) ermöglicht eine Erweiterung des Einsatzes auf gängige Schaumanwendungen, mit einer angekündigten Rate, die je nach Einstellung zwischen Vollstrahl und Sprühstrahl von 0 bis 20 einstellbar ist, und einer schnellen Anwendung.
MMF Expertise: Beratung und Servicekontinuität
MMF Protection et Sécurité begleitet seine SDIS-Kunden, Industrieunternehmen und Betreiber sensibler Standorte bei der Auswahl der Konfigurationen (Anschlüsse, Kohärenz PN16/PN40, Standardisierung des Parks) und bei der Anpassung an die Anforderungen vor Ort. Das Unternehmen stützt sich auf seine Werkstattkompetenz und seinen Status als autorisiertes Reparaturzentrum für die wichtigsten Marken der Feuerwehrausrüstung, um zur Kontinuität des Dienstes beizutragen (Beratung, Diagnose, Wartung, wenn anwendbar). Haben Sie einen speziellen Bedarf? Eine technische Anfrage? Das MMF-Team ist da, um Ihnen zu antworten! Wir sind telefonisch (unter der Nummer 04 78 00 00 25) und per E-Mail erreichbar, um eine Kompatibilität zu bestätigen oder eine Auswahl an Deklinationen zu orientieren.